Gedanken von R. Stricker

Gott, der Herr, ist mein Licht und mein Heil; vor wem sollte ich mich fürchten?
Psalm 27, Vers 1 
Ob in der weiten Ferne oder in der Nähe, wir sind nicht alleine unterwegs – Gott ist mit uns.
Jeden Augenblick – IHM sei Dank.
In der Weihnachtszeit haben wir Sänger/innen der Heilsarmee Birsfelden an verschiedenen Advents – und Weihnachtsanlässen vom Licht gesungen.
Auch in den Strassen von Basel und Birsfelden an der Topfkollekte.
Von Glockenklang und Engelsgesang, von der herrlichen Botschaft der Liebe und von Freude und Jubel. Von Hirten und Männer und Frauen und Kinder, von Stille Nacht und O du fröhliche.
Und in vielen Liedern kam das Wort Licht vor – Jesus, Licht der Welt, das die Dunkelheit erhellt.

Wir alle kennen vielleicht Momente oder Lebensabschnitte, da ist unser Licht nur ein kleines flackern
oder ist sogar fast am Erlöschen.
In meinem Leben kenne ich das, dann nehmen Angst / Zweifel / Frust / Sorgen / Trauer oder Traurigkeit
den Platz im Herzen ein.

Reinhold Ruthe teilt mit uns folgende Worte zu Psalm 27, Vers 1:
"Das kleine Wörtchen ein oder mein, drückt einen gewaltigen Unterschied aus.
Ich kann sagen: Da ist ein Pferd, da ist ein Haus, da ist ein Auto, da ist eine Familie etc.
Oder ich sage: Da ist mein Pferd, mein Haus, mein Auto, meine Familie.
Darum ist dieser Text bedeutsam.
Es geht darum, dass Gott, der Herr mein Licht und mein Heil ist.
ER kümmert sich um mich, nicht nur um die Welt im Allgemeinen.
ER macht nicht nur das Dunkel irgendwo auf dem Globus hell, ER macht mein Leben hell.
Für mich ist ER ans Kreuz gegangen. Und diese Gewissheit schenkt innere Ruhe.
ER umgibt mich von allen Seiten."

 Ein Lied begleitet mich seit meiner Jugend und passt wunderbar zum Thema Licht. Aus einem Lied darf auch ein Gebet gemacht werden.

1) Zünde an dein Feuer, Herr, im Herzen mir, hell mög es brennen, lieber Heiland, dir.
Was ich bin und habe, soll dein Eigen sein. In deine Hände schliesse fest mich ein.

Refrain:
Quelle des Lebens und der Freude Quell, du machst das Dunkel meiner Seele hell.
Du hörst mein Beten, hilfst aus aller Not, Jesus, mein Heiland, mein Herr und Gott.

2) Wollest mich bewahren, wenn der Satan droht, du bist der Retter, Herr, von Sünd und Tod.
In der Weltnacht Dunkel leuchte mir als Stern, Herr, bleibe bei mir, sei mir niemals fern.

3) Bald wird uns leuchten Gottes ewiges Licht, freue dich, Seele, und verzage nicht.
Lass die Klagen schweigen, wenn das Lied erschallt, fröhlichen Glaubens:
Unser Herr kommt bald.

(T: Berta Schmidt-Eller / M: Naphtali Herz Imber © Hänssler Verlag)

 

Gott segne und behüte Sie, R. Stricker